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Hier finden Sie alle Anleitungen zu unseren Produkten, aber auch einfach ein paar Anleitungen, wie man im Bereich Ambisonic arbeitet.

Selbstverständlich erhebt diese Kategorie keinen Anspruch auf Vollständig- oder sachliche Richtigkeit.
Obwohl wir viel Sorgfalt darauf verwenden, dass alle Angaben korrekt sind, so können wir für etwaige Fehler nicht haftbar gemacht werden.
Sie verwenden die hier veröffentlichten Anleitungen auf eigene Gefahr und Risiko.

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Kategorien Anleitung

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Stative für Recordings

Stative sind notwendig, wenn man gute Ambisonic Aufnahmen machen möchte.
Zum einen, weil sie recht ortsfest sind. Dadurch schwanken sie nicht und man vermeidet etwaiges Phasing und das das teure Equipment umfällt.
Doch welche Stative sollte man verwenden?

Arten von Stativen

Das Dreibein-Stativ

Ein Dreibein-Stativ kann ein recht einfaches Kamera-Stativ sein. Die bekommt man schon für 15-20 € im Versand- oder Einzelhandel.
Die funktionieren besonders gut für „Handheld-Recorder“. Die meisten haben ein passendes Gewinde schon eingebaut. So hat man im „Feld“ die Hände frei, einen schnellen Zugriff auf alle Regler und schlepp sich nicht unnötig ab mit schweren Stativen.
Doch man sollte bei der Wahl des Stativs sehr sorgfältig auf die Tragfähigkeit des Stativs achten. Dazu weiter unten mehr.

Das Dreibein Stativ ist dann besonders flexibel und eigentlich für (fast) alle Situtationen zu empfehlen, weil es durch seine Teleskopbeine auch auf recht unebenem (Steinstrand) oder schrägen Untergründen (Abhang) aufgestellt werden kann.

Da wir bei Ambisonic auch die Höheninformationen aufnehmen, sollte das Aufnahmesystem nicht zu nah am Boden sein, es sei den das ist so beabsichtigt.
In aller Regel sollte das Ambisonicsystem auf „normaler“ Kopfhöhe sein, also rund 1,50 m über dem Boden.
Es gibt eine ganze Menge von Kamera Stativen in dieser Kategorie.

Doch wenn Sie noch ein Kamerastativ haben, dessen Kopfplatte aber „nur“ 1,20m über dem Boden ist, gibt es einen kleinen und günstigen Trick, wie Sie dennoch auf die gewünschte Höhe kommen können.
Sehen Sie hierzu folgenden Artikel in „Tips und Tricks“.

Das Einbein Stativ

Es gibt spezielle Einbein Stative zu kaufen, aber man kann auch einfach einen Boom oder Tonangel verwenden. Man muß sie ja nicht komplett ausfahren. Voilá!

Mit einem Einbein Stativ ist man sehr mobil und flexibel. Doch man muß es während der Aufnahme festhalten. Das bedingt natürlich, daß man
  • … selbst nicht nur sehr leise sein muß, sondern auch keine Handling-Geräusche verursacht.
  • … darauf achtet, daß das Ambisonic-Mikrofonsystem nicht hin und her schwankt
  • … möglichst hoch über dem eigenen Kopf arbeitet, weil man sonst den Klang durch seinen eigenen Körper beeinflußt. Schließlich nehmen wir in 360° auf!

Dennoch gibt es Situationen, wo ein Einbein Stativ zu empfehlen ist. Wenn man zum Beispiel in einer Straße mit vielen Fußgängern steht. Dann kann man sich damit sogar in die Mitte des Stroms der Fußgänger stellen und die Gefährdung ist verschwindend gering. Oder wenn man in einer U-Bahn Aufnahmen macht.
Manchmal bekommt man auch nur dann eine „Drehgenehmigung“ wenn kein Stativ den Boden berührt.
Nun ;-)! Wenn ich den Fuß des Einbein-Stativs auf meinen eigenen Fuß stelle, berührt kein Stativ den Boden.

Das Mikrofon Stativ

Natürlich kann man auch ein oder mehrere Mikrofonstative verwenden. Das ist im Studio besonders praktisch, denn da gibt es meistens eine große Auswahl.
Wenn man allterdings unterwegs ist, haben Mikrofonstative ein paar wesentliche Nachteile:

  • Sie sind recht groß
  • Sie sind recht schwer
  • Sie stehen nur auf nahezu ebenem Untergrund sicher.

Es gibt ein paar Mikrofonstative, bei denen man einen Fuß flexibel aus- und einfahren kann. Aber die sind meistens ein bißchen teurer und dafür bekommt man in aller Regel gute Dreibein Stative mit Teleskopbeinen.

Eigenschaften eines Stativs.

Gewicht

Wenn man in einem Studio, also recht ortsfest arbeitet spielt das Gewicht eine untergeordnete Rolle.
Aber wenn man im freien Feld unterwegs ist, macht es einen Unterschied, ob ein Stativ 2,4 kg wiegt oder 12,3 kg.
Dennoch sollte man diesem Punkt nicht alles unterordnen. Die nachfolgenden Punkte spielen da auch eine wichtige Rolle.

Tragfähigkeit

Die Tragfähigkeit eines Stativs wird in kg angeben und bezeichnen die maximale, garantierte Last, die man auf das Stativ anbringen darf.
Wenn also 2,5 kg Tragfähigkeit angegeben sind, dann kann man 2,5 kg auf das Stativ aufbringen.
Da es sich aber meistens um Kamera-Dreibein Stative handelt, sollte man bei Ambisonic-Mikrofonsystemen eins bedenken: Sie sind häufig höher als eine Kamera. Das bedeutet, daß auf dem Stativfuß größere Kräfte angreifen als bei einer Kamera, da der Schwerpunkt des Ambisonic Mikrofonsystems höher liegt und die Hebelgesetze greifen.
Besonders wenn man noch Windschütze („Dead Cats“) einsetzt und es ein bißchen stärker windet, wird das immer kritischer.

Handhabung

Die Handhabung des Stativs ist ein weiterer und wichtiger Punkt. Gerade wenn man unterwegs ist, darf der Aufbau nicht lange dauern. Dennoch sollten die Stative möglichst stabil und sicher stehen.
Ein guter Kompromis zwischen Tragfähigkeit, Gewicht, Standfestigkeit und Flexibilität sind Dreibein-Stative mit sog. Teleskopbeinen.

Standsicherheit

Eigentlich selbstverständlich, aber zuweilen ein großes Problem.
Denn ein Stativ sollte möglichst sicher stehen, selbst wenn mal ein Windstoß kommt, sollte es NICHT umfallen.

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Kategorien Hardware, Stative

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Tools, mit denen Ambisonic noch mehr Spaß macht.

Diese lose und unregelmäßig aktualisierte Liste zeigt ein paar Tools, mit denen Ambisonic noch mehr Spaß macht.

  • B-Format SceneRotator
    Damit kann man mit eine Apple-Gerät über OSC das IEM Ambisonic Rotation Plug-In fernsteuern.

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Kategorien Artikel, Anleitung